FOTOREISEN

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  • Papua-Neuguinea
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  • Länderreise
  • Reisethema:
  • Landschaften und Kulturen
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  • Eintauchen in eine unberührte Welt
3.950 €
  • 14.11.2017
  • 27.11.2017

Expedition Papua New Guinea

Ulla Lohmann

Foto-­Expedition Papua-­Neuguinea

Highlights: Erleben Sie die jüngsten Mumien der Welt in einem entlegenen Dorf und bewundern Sie den aktiven Vulkan in Rabaul. Feiern Sie mit Eingeborenen bei einem Tanzfestival und tauchen Sie ein in eine faszinierende Unterwasserwelt an den schönsten Riffen der Welt. Gehen Sie in einer Tropfsteinhöhle auf Entdeckungsreise und besichtigen Sie Ruhestätten der Ahnen. Lernen Sie, wie Sie einmalige Motive in fesselnde Aufnahmen umsetzen – und erfahren Sie in wissenschaftlichen Vorträgen Unbekanntes und Erstaunliches!

Expedition Papua New Guinea

Wir freuen uns sehr, dass Sie Interesse an unserer Reise in eines der faszinierendsten Länder der Welt haben. „Erwarten Sie das Unerwartete“, so lautet das Motto von Papua-­Neuguinea. Noch sind die Stammestraditionen ganz tief in den Herzen und dem Denken der Menschen verwurzelt, doch die moderne Welt rückt in großen Schritten näher. PNG ist ein reiches, überteuertes (und korruptes) Land, in dem es für das entsprechende Geld alles gibt. Wir wollen jedoch das ursprüngliche Papua-­ Neuguinea kennenlernen und verzichten bewusst auf teure Hotels. So kommen wir den Menschen viel näher. Seit Ulla’ s erstem Besuch 2001 lässt sie das Land nicht mehr los und sie kommt immer wieder zurück, seit 2011 gemeinsam mit Basti. Insgesamt haben sie schon mehrere Jahre im Land verbracht, haben sich viel Wissen angeeignet und viel wertvolle Kontakte geknüpft

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Reiseverlauf

Tag 1: Das Programm beginnt um 13 Uhr. Wir treffen uns in Port Moresby am nationalen Flughafen („Domestic Airport“). Um 15 Uhr fliegen wir gemeinsam nach Tokua / Rabaul. Anschließend gehen wir es gemütlich an-­ Sie können am Strand vor unserer Unterkunft in Kokopo schnorcheln und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Vulkan genießen. Ü: Zimmer mit Klimaanlage, heißem Wasser und Strom

Tag 2: Juli 2017: Wir starten vor Sonnenaufgang am Strand, um die Eröffnung des „Mask Festivals“ in Kokopo mitzuerleben: Vor der spektakulären Kulisse des Vulkans tanzen die “Dukduks" (Sagengestalten mit konischen Masken, die mit Blättern verhüllt sind) im Licht der aufgehenden Sonne auf ihren Kanus. Den Tag verbringen wir beim SingSing inmitten bunt gekleideten Menschen-­ eine großartige Gelegenheit, um tolle Aufnahmen zu machen! November 2016: Wir machen eine Rundfahrt in die Bainings zu einem Dorf, das das geheime Ritual des Feuertanzes praktiziert. Wir lernen die Menschen im Dorf kennen und erfahren viel Wissenswertes über die alte Tradition. Nach Einbruch der Dunkelheit lodert das Feuer auf und die Sagengestalten mir riesigen Masken tanzen durch die Flammen. Es gibt einen Fotoworkshop mit Tipps zum Fotografieren und einen Vortrag „Land, Leute und Historisches“ über die Provinz Ost-­Neubritannien (ehemalige deutsche Kolonie). Ü: Zimmer mit Klimaanlage am Strand, heißem Wasser und Strom

Tag 3: Rundfahrt nach Rabaul. Zuerst führt uns die Straße zu dem Aussichtspunkt „Blue Lagoon“, wo man "Vulcan", der Vulkan, der 1994 bei einem Doppelausbruch zusammen mit dem Vulkan Tavurvur die Stadt Rabaul vollständig zerstört hat, fotografieren kann. Weiter geht’s zu den „Barge Tunnels“, wo Landungsboote aus dem Krieg in einem von den Kriegsgefangenen der Japanern handgegrabenen riesigen Tunnel zu bestaunen sind. Am „Tunnel Hill“ können wir die schöne Aussicht über die Bucht von Rabaul genießen. Dort besuchen wir das vulkanische Observatorium, wo wir uns über die momentane vulkanische Aktivität und die Vulkane Papua-­Neuguineas informieren. Weiter geht’s durch die Bunker des japanischen Generals Yamamotu. Der nächste Stopp sind die „Hot Springs“, die heißen Quellen am Fuße des Vulkanes Tavurvur. Dort können wir mineralische Ablagerungen bewundern und fotografieren, ebenso wie eine tolle Aussicht auf den Tavurvur genießen. Weiterfahrt nach Matupit, einer Halbinsel gegenüber des Vulkans. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es heiß werden kann. Ü: lokales Haus im Dorf, keine Betten, kein fließendes Wasser, Buschtoilette oder wahlweise Zelt

Foto-­Expedition Papua-­Neuguinea - Ulla Lohmann Foto-­Expedition Papua-­Neuguinea - Ulla Lohmann

Tag 4: (Programm hängt von der vulkanischen Aktivität ab) Früh am Morgen brechen wir auf, um den Vulkan zu besteigen. Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden. Achtung, es kann heiß werden und der Weg ist teilweise beschwerlich. Am Gipfel angekommen, können wir in den Krater sehen und die farbigen Schwefelablagerungen fotografieren. Sollte die vulkanische Aktivität einen Aufstieg nicht zulassen, entdecken wir die Umgebung des Vulkans: Ein durch die vulkanische Aktivität aus dem Meer gehobenes Riff und eine Kanone der Japaner aus dem 2. Weltkrieg. Außerdem treffen wir die „Eiersammler“: Sie graben nach den Eiern des Großfußhuhns, das seine Eier im Sand vergräbt, um sie von der Hitze im Untergrund ausbrüten zu lassen. Anschließend fahren wir wieder nach Kokopo zurück und steigen auf Boote um: Bei einer Fahrt auf eine einsame Insel lassen wir uns kühlenden Wind um die Nase wehen. Gelegenheit zum Fotografieren des Sonnenunterganges über der Bucht von Rabaul. Ü: Zelt oder wahlweise Gemeinschaftslager auf der Insel

Tag 5: Einen Tag lang Robinson Crusoe sein! Die einzigen Bewohner der Insel sind hunderte von Fregattvögel, die am Abend ihre Schlafplätze und unzählige bunte Fische. Die Insel ist von einem unberührten Riff umgeben, in dem sogar Schildkröten und ungefährliche Riff-­haie leben. Der beste Platz für ein Fußball-­ Match am Strand oder für einen Fotoworkshop! Hier haben wir genug Zeit, um alle Fotofragen zu beantworten, den Sonnenuntergang zu fotografieren und Langzeitaufnahmen der Sterne zu machen. Wir bereiten unser Abendessen zusammen auf dem Feuer zu und fangen hoffentlich frischen Fisch. Ü: Zelt oder wahlweise Gemeinschaftslager auf der Insel

Tag 6: Wir müssen uns von unserer einsamen Insel verabschieden und nach Kokopo zurückkehren. Es besteht die Gelegenheit, den farbenfrohen Markt zu erkunden und zu fotografieren. Wir lernen auch, wie man Geld herstellt: In Ostneubritannien ist noch immer Muschelgeld im Umlauf. Ü: Zimmer mit Klimaanlage, heißem Wasser und Strom Tag 7: Früher Flug von Rabaul nach Lae. Transfer im Allradfahrzeug in eine ehemalige Goldgräberstadt (3 Stunden). Ausspannen im Hotel, Gelegenheit zur Makrofotografie im tollen Garten und Vortrag „Einführung in Kultur der Anga und Mumifizieren“. Ü: Zimmer mit heißer Dusche, Klimaanlage und Strom

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Tag 8: Ausschlafen und ausspannen! Nach einer Stadtrundfahrt und Besuch des Supermarktes verlassen wir gegen Mittag die Stadt und fahren ca 1,5 Stunden auf abenteuerlichen Straßen nach „Cold Mountain“. Hier besteht die Möglichkeit zu einer optionalen Wanderung auf der Straße, die auf Höhe der Baumkronen mitten durch den Dschungel mit beeindruckender Vegetation (Baumfarne, Schraubenbäume, Orchideen) führt. Wir sehen häufig Paradiesvögeln, Adler, auch mal eine ungiftige Schlange oder gar einen Kasuar. Wir fahren ca 1,5 Stunden weiter und überqueren „Cold Mountain“. Am Fuße des Berges verbringen wir die Nacht in einem kleinen Dorf auf 1000 Metern. Hier kommen wir das erste Mal mit dem Totenkult des Anga-­Stammes in Berührung: Unser Gastgeber zeigt uns die Schädel seiner Ahnen und Sie lernen weiteres über den Totenkult der Region. Gelegenheit zur Nachtfotografie mit einer hoffentlich wunderschönen Milchstraße. Ü: lokales Haus im Dorf, keine Betten, Buschtoilette, kein fließendes Wasser

Tag 9: Wir fahren noch ca 1,5 Stunden durch den Dschungel bis zu den Mumien. Hier angekommen, können wir die Geister der Verstorbenen spüren und die einmalige Atmosphäre dieses Ortes erleben. Es ist genügend Zeit, die Mumien zu bewundern, die beeindruckende Stimmung zu genießen und Fotos zu machen. Wanderung zu den Mumien: Ca 20 Minuten bergauf auf einem kleinen Dschungelpfad. Trittsicherheit ist erforderlich. Danach fahren wir ca 4,5 Stunden zurück zu unserer Lodge in der kleinen Goldgräberstadt. Auf dem Rückweg besteht nochmals die Möglichkeit, bei „Cold Mountain“ eine Wanderung machen und verschiedene Fotostopps einzulegen. Ü: Zimmer mit heißer Dusche und Strom

Tag 10: Ausschlafen und Gelegenheit zur Archivierung von Bildern und zum Aufladen der Batterien. Weiter geht unser Abenteuer! Wir fahren durch ein idyllisches Flusstal mit schroffen Kalkfelsen, wo es an jeder Ecke neue Fotomotive gibt. Nach 2 Stunden Fahrzeit, unsere zahlreichen Fotostopps nicht eingerechnet, erreichen wir ein einsames Dorf, wo wir aufs Herzlichste empfangen werden. Dort warten schon unsere Gastgeber auf uns, die uns für die nächsten drei Nächte in ihrem Dorf beherbergen werden. Den ersten Abend feiern wir mit einer lokalen „String Band“ und gemeinsamen Tänzen unter den funkelnden Sternen. Ü: lokales Haus im Dorf, keine Betten, Buschtoilette und Außendusche, wahlweise Zelt

Tag 11: Die Einheimischen zeigen uns ihre große Karsthöhle. Jeder bekommt seinen eigenen Führer, der den ganzen Tag hilft und alle Fragen gerne beantwortet (Englisch). Wir zeigen, wie eindrucksvolle Bilder der Stalagmiten-­Formationen in der Höhle gelingen. Anschließend wartet der nächste Höhepunkt: Auf einem Felsvorsprung lagern Knochen und Schädel aus vergangenen Zeiten. Auch hier wurde mumifiziert, und wir können die Überreste aus nächster Nähe fotografieren. Die umliegenden Felsen sind mit merkwürdigen Zeichnungen verziert, deren Alter und Ursprung unbekannt sind. Die reine Gehzeit beträgt etwa 2 Stunden, Trittsicherheit ist erforderlich, jedoch helfen Ihnen die Träger gerne weiter. Auch heute gibt es wieder eine musikalische Abendunterhaltung einer anderen Gruppe. Ü: lokales Haus im Dorf, keine Betten, Buschtoilette und Außendusche, wahlweise Zelt

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Tag 12: Wir gehen auf Pirsch in den Dschungel. Dort besteht die Chance, unter anderem Baumkänguruhs, Paradiesvögel und Tüpfelkuskus zu sehen. Die Wanderung (ca. 5 Stunden) ist optional, als Alternative besteht die Möglichkeit, unsere Freunde bei der traditionellen Feldarbeit zu begleiten, Vanilleplantagen zu besichtigen, die Schule und die Krankenstation zu besuchen und beim Kochen zu fotografieren: Das Essen wird heute für uns nach traditioneller Art in Bambusröhren und in einem Tontopf zubereitet. Weiterhin können wir bei den Vorbereitungen zum SingSing helfen und die die Gebräuche kennenzulernen. Heute wartet nämlich eine Überraschung auf uns: Ein SingSing nur für uns! Ü: lokales Haus im Dorf, keine Betten, Buschtoilette und Außendusche

Tag 13: Leider müssen wir von unseren neuen Freunden Abschied nehmen. Wir fahren drei Stunden nach Lae, wo wir den zoologischen Garten der technischen Universität Lae besuchen und Gelegenheit haben, für den Flug zu packen. Ü: In Lae, Guesthouse mit heißer Dusche und Strom.

Tag 14: Flughafentransfer und 45min Flug nach Port Moresby. Die Expedition endet mit Ankunft in Port Moresby um 9 Uhr morgens. Wir freuen uns sehr darauf, diese wunderbare Reise mit Ihnen zu teilen!

Ulla Lohmann Film-­ und Fotojournalist, BSc Umwelt-­management, Kunden u.a. National Geographic, GEO, BBC, Discovery. Workshops u.a. für National Geographic

Basti Hofmann Kamera-­Drohnenpilot und Logistikmanager mit Studium in Geographie. Alpinist seit über 20 Jahren, Makrofotograf. Kunden u.a. NatGeo, SWR, HKMP, GEO

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Inbegriffen:

Alle Unterkünfte mit Vollpension und trinkbarem Wasser, alle Inlandsflüge. Wir sind gerne für Sie da und kümmern uns um alles, was Sie zu einem perfekten Urlaub brauchen. Wir sprechen Deutsch, Französisch, Englisch und Pidgin. Wir werden Ihnen nicht nur viele Fototipps in mehreren Workshop-­Modulen vermitteln, sondern werden Ihnen auch die Kultur, Geologie, Flora und Fauna Papua-­Neuguineas näherbringen.

Nicht inbegriffen:

Internationaler Flug, alle anderen Getränke außer Wasser, Trinkgelder und Souvenirs. Der Internationale Flug kostet circa 1600 Euro. Falls Sie keine günstigen Flüge finden, helfen wir Ihnen gerne dabei. Bitte beachten Sie, dass Programmänderungen aufgrund der Bedingungen vor Ort vorkommen können. Bei Bedarf kann ein englisch sprechender Reiseführer einen der beiden Reiseführer ersetzten. Unsere Reise ist in einen Aufenthalt an der Küste und im Hochland geteilt. In der ersten Woche erleben wir ein „SingSing“, ein jährliches Stammestreffen, bei denen sich Menschen zu einem farbenfrohen Tanzwettbewerben treffen. Es gibt verschiedene Shows im ganzen Land, wobei das „Mask Festival“ in Neubritannien als Geheimtipp gilt. Hier gibt es die tollsten Masken zu bestaunen. Bei der November-­Reise ist das Programm leicht abgeändert: Wir haben anstelle des SingSings einen Feuertanz, ein einzigartiges Ritual, bei dem Sagengestalten in Masken durch loderndes Feuer tanzen. Dieses Fest findet nur für uns statt und bietet eine einzigartige Gelegenheit für spektakuläre Bilder. Weitere Höhepunkte der ersten Woche werden der aktive Vulkan Tavurvur und das Schnorcheln am Riff auf einer einsamen Insel sein. In der zweiten Woche fahren wir ins Hochland zu einem Stamm, der seine Toten mumifiziert. Schon die Fahrt ist ein Abenteuer in sich. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen;; der Abenteurer vom Urlauber. Nach einer Erholungspause in einer luxuriösen Lodge geht’s ins „Schlangental“: Dort leben wir mit den Einheimischen im Dorf, besichtigen wir eine wunderbare Tropfsteinhöhle, geheimnisvolle Felsmalereien und dürfen die mumifizierten Reste ihrer Ahnen bestaunen. Wir gehen auf Pirsch im tropischen Regenwald mit seiner ungewöhnlichen Flora und Fauna. Zum Abschluss unserer spannenden Reise feiern wir gemeinsam mit unseren Freunden ein SingSing.

Ulla Lohmann

Ulla Lohmann Film -­ und Fotojournalist, BSc Umwelt -­ management, Kunden u.a. National Geographic, GEO, BBC, Discovery. Workshops u.a. für National Geographic

Basti Hofmann

Basti Hofmann Kamera -­ Drohnenpilot und Logistikmanager mit Studium in Geographie. Alpinist seit über 20 Jahren, Makrofotograf. Kunden u.a. NatGeo, SWR, HKMP, GEO

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